Hustensaft, Wadenwickel und ganz viel Liebe

Kleinkinder erleiden pro Jahr ca. acht bis zehn Erkältungen. Grund dafür ist, dass sich die Schleimhäute noch entwickeln müssen und im Kindergarten viele Erreger lauern, mit denen sich die Kleinen immer wieder gegenseitig anstecken. Auch mit regelmäßigem Händewaschen, warmer Kleidung, viel Bewegung an der frischen Luft und einer gesunden Ernährung zur Stärkung des Immunsystems lassen sich die Krankheiten kaum vermeiden. Ratsam ist es, sich bei den ersten Anzeichen einer Erkältung des Kindes erst einmal an Hausmittel zu halten. Verstopfte Nasen werden z.B. frei, wenn die Kinder die warmen Dämpfe eines Wasserbads mit ätherischen Ölen einatmen und sich anschließend beim zugezogenen Plissee ins warme Bett kuscheln und viel schlafen.

Wenn es allerdings nach zwei bis 3 Tagen nicht besser wird oder hohes Fieber dazukommt, sollte man einen Arzt aufsuchen. Gerade bei Kleinkindern sind nicht alle Medikamente empfehlenswert, weshalb man sein Kind lieber einen Tag früher als zu spät in den Hartan Racer S Kinderwagen setzt und zum Kinderarzt bringt, wenn Hausmittel nicht mehr zu wirken scheinen. Denn nicht immer handelt es sich nur um eine leichte Erkältung, sondern häufig auch um eine Mittelohr- oder Mandelentzündung, die sehr schmerzhaft sind.

Wichtig ist, dass Sie Ihre Kinder bei Erkältungen und Fieber mit ausreichend Flüssigkeit versorgen. Am besten eignen sich verdünnte Fruchtsäfte, warme Kräutertees und Mineralwasser. Bevor Sie die Kleinen am Abend ins Bett legen, reiben Sie den Rücken mit ätherischen Ölen, wie Fichten- oder Kiefernnadeln oder Eukalyptus, ein. Dadurch erleichtern Sie Ihrem Kind die Atmung und ermöglichen ein besseres Abhusten des festsitzenden Schleims. Bedeutend ist auch, Ihrer Tochter oder Ihrem Sohn viel Zuwendung und Liebe zu schenken, die viel mehr bringen, als teure Medikamente, die Sie am EC-Cash Automaten bezahlt haben. Einzig bei Fieber sollten Sie Acht geben. Bis 38,5 Grad spricht man bei Kleinkindern von erhöhter Temperatur. Alles darüber ist Fieber. Am besten gehen Sie dann direkt zum Arzt, der Ihnen sicher weiterhelfen wird und auch Verständnis hat, wenn Sie sich einmal mehr Sorgen machen, als vielleicht nötig wäre.

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