TRAUMJOB PTA
ZWISCHEN PATIENTENBERATUNG UND PHARMALABOR

Der Beruf des PTA – Pharmazeutisch Technischen Angestellten – gehört zu einem der interessantesten Berufe, bei dem man auch ohne Abitur und Medizinstudium in die Geheimnisse der Medizin, der biologischen und chemischen Heilkunst und in die Herstellung von Medikamenten und Giften eintauchen kann. Er gehört zu einem der vertrauenswürdigsten Berufe unserer Gesellschaft, denn viele Menschen kommen ohne Rezept und nur mit ihren Beschwerden in die Apotheke und möchten ein Medikament, das ihre Leiden lindert.

Als PTA ist man also mehr als ein Pillenzähler oder Salbenmixer. Man ist als PTA in einer Apotheke Ansprechpartner für Menschen in den verschiedensten Situationen. Und natürlich unterliegt man als PTA auch der Schweigepflicht – ein Kunde mit dem Rezept eines Arztes muss ebenso diskret und korrekt behandelt werden wie eine Mutter, die für ihr Schulkind ein Mittel gegen Kopfläuse benötigt. Die meisten Menschen schenken einem PTA dasselbe Vertrauen wie ihrem Arzt, denn wie jene trägt auch er bzw. sie einen weißen Kittel.

Neben dieser ehrenvollen Tätigkeit in der Patientenberatung und im Verkauf lernt man als PTA, wie man Salben und Tees herstellt, wie sich Wirkstoffe und Medikamente zusammensetzen und wie Extrakte aus Heilpflanzen gewonnen werden können. Man lernt alles über die Gefahren von falschen Dosierungen, wodurch sich ein Medikament in ein Gift verwandeln kann. Außerdem muss man wissen, welche Medikamente sich nicht vertragen oder gegenseitig ihre Wirkung mindern. Denn das ist bei der Kundenberatung sehr wichtig.

Natürlich wird es ein wenig dauern, bis man nach der 3jährigen Ausbildungszeit zum PTA genügend Berufserfahrung hat, um ein beratendes Kundengespräch zu führen. Zu Beginn einer PTA-Laufbahn ist man wahrscheinlich eher damit beschäftigt, den Lagerbestand in der Apotheke zu kontrollieren, Rezepturen zu Mixen und den Apotheker zu unterstützen. Doch kein Apotheker braucht eine ausgebildete PTA nur zum Pillenzählen.

Lassen Sie sich hier über Risiken und Nebenwirkungen aufklären oder fragen Sie im Zweifelsfall einfach Ihren Arzt oder Apotheker!

 

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